justkidding
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verschwunden in zwei doch so unterschiedlichen welten, in denen die zeit keine bedeutung hat...

es weht eine sanfte, warme brise übers land, die sonne kitzelt auf der nase, man hört vogelgezwitscher. man hat keine sorgen und ängste, man ist einfach frei. kümmern braucht man sich um nichts, man ist mit sich allein beschäftigt oder mit jemanden den man furchtbar gern hat. ein gemütlicher spaziergang auf einem feldweg zwischen Bäumen und blühenden blumen. ein duftender geruch wird plötzlich wahrgenommen. ein guter duft, den man noch nie gerochen hat. am horizont sieht man gerade einige vögel vorbeifliegen und man wünschte sich man könnte auch fliegen. dort oben, dort in der höhe. welch fantastischen ausblick muss man dort haben. man ist frei und kann sich gehen lassen. man kann überall hin wo man nur will. warum kann einen der wind nicht einfach davon tragen? einfach zurücklehnen und überrascht werden wo die reise hingeht. kurz ruht man sich unter einem sehr alten baum aus. was hat er nicht schon alles erlebt. ins saftige, grüne gras legen, mit dem rücken an den baum gelehnt, einfach alles um sich herum vergessen und sich nur auf das konzentrieren was man wahrnimmt. wie wärs mit einem spaziergang durch einen park? kleine kinder spielen fröhlich mit einem ball, so voller lebensfreude und harmonie. leise nimmt man eine fröhliche musik war, die von weit her kommt. man findet dann platz auf einer parkbank. da erblickt man eine alte dame, die gerade die hungrigen enten am teich füttert. sie lächelt und scheint glücklich zu sein. die enten sind ganz friedlich und es gibt kein gedränge, da genug futter für sie alle da ist. das quaken der enten und die leise melodie der musik lassen einen dann schließlich sanft einschlafen.

wäre das nicht ein schönes leben?

würde man wirklich so ein leben wollen?


der himmel ist grau und es regnet. es regnet nicht, es schüttet wie aus eimern. ein regentropfen nach dem anderen tropft auf meinem körper. es ist sehr kalt. man friert. man hat nichts womit man sich gegen diese eisige kälte schützen könnte. viele autos fahren auf der straße vorbei. wie ein schwarm von fischen, nur ein undendlich langer schwarm. man rennt orientierungslos auf dem gehsteig entlang. menschenmassen. ein mensch nach dem anderen drängt sich dicht an einem vorbei. keiner nimmt acht auf den anderen. jeder ist für sich selbst allein verantwortlich. man blickt kurz einem menschen auf. ein fahles gesicht blickt einem entgegen, so gefühllos und kalt. doch da glänzt doch was in dem gesicht? sind es tränen oder regentropfen des nicht enden wollenden regenbruchs. man ist nur von riesigen häusern umgeben, kein zeichen von natur. obwohl hier so viele menschen sind, ist hier kein leben vorhanden. langsam lichtet sich die menschenmasse. gibt es hier keinen ausgang oder so etwas in der art? plötzlich ist es still. weder ein auto noch ein fussgänger ist hier. man ist allein und einsam. nur der regen ist noch da der einen, einen kalten schauer über den rücken fahren lässt. da vorne ist eine kleine seitengasse. hier ist es finster und dreckig. am boden sind kleine pfützen. neben einer mülltonne findet man platz und lehnt sich gegen die mauer. ganz dicht an sich selbst gekuschelt schläft man dann schließlich nach einiger zeit ein.

wäre das nicht ein furchtbares leben?

würde man wirklich nie so leben wollen?



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